· 

Man kann nur einem Herren dienen

Wer im Dienst einer fremden Macht steht und von ihr bezahlt wird, kann nicht gleichzeitig seinen Wählern hier in Mecklenburg-Vorpommern dienen. Besonders dann nicht, wenn es sich wie im Falle Aserbeidschans um ein Land handelt, in dem Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Abgeordnete sind dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet, nicht ihrem eigenen oder dem Wohl von Diktatoren.

 

Formal ist ein Rücktritt von der Kandidatur zum Bundestag nicht mehr möglich, wenn die Stimmzettel gedruckt sind und die Briefwahl schon begonnen hat. Der Wähler kann aber von Frau Strenz erwarten, dass sie noch vor der Wahl alle Vorwürfe eindeutig ausräumt, oder erklärt, ihr Mandat nicht anzunehmen, falls sie jetzt noch gewählt wird.

 

„Der Vorgang Strenz ist nur ein Beispiel für den Orientierungsverlust der großen Parteien“, kommentiert Graf Westarp von den FREIEN WÄHLERN.

Was im Land und in Berlin gebraucht werde, sei eine anständige Alternative, die seit Jahren schon ein Lobbyregister fordere und die Offenlegung der Verbindungen, die Einfluss auf die Politik nehmen.

 

Da könne sich auch Frau Merkel nicht wegducken, in deren Landesverband Frau Strenz für die CDU kandidiere.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0