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Bevölkerungsprognose der Hansestadt Rostock

Als wohl einzige Fraktion haben wir von Beginn an die Prognose der Stadt bezweifelt und dies auch kundgetan. Offene Ohren fanden wir dabei nur im AGENDA 21-Rat, der dies auch der Stadt mitteilte (siehe Anhang).
Wir sind der Auffassung, dass derzeit zwar ein erhöhter Bedarf vorhanden ist, dieser jedoch nicht über das Jahr 2030 anhalten wird, so dass ab dann Probleme mit gebauten Immobilien bestehen könnten. Es wäre somit erforderlich alternative Lösungen für den jetzigen Bedarf zu finden anstelle einfach nur zu bauen und damit Probleme in die Zukunft zu verlagern.

Zugleich bedeutet der Zweifel an der Prognose nicht, dass wir gegen Bauprojekte eintreten, sie müssen nur sinnvoll sein und insbesondere zu Lebensqualität führen. Dabei sollte einen Innenentwicklung vor einer Außenentwicklung gehen. Das Projekt Groß-Biestow hatten wir bereits vor
einem halben Jahr abgeschrieben, es wird die nächsten 10 Jahre auch nicht kommen, und was danach ist, weiß niemand. Dass sich die Stadt zum Wasser hin entwickeln sollte, stellen wir zugleich nicht in Frage. Da gehören auch Wohnungen hin, auch auf die Mittelmole. Gerungen werden muss aber um Qualität.

Zugleich ist der Trend Urbanisierung ernst zu nehmen. Bevölkerung wird sich künftig vermehrt in Städten ansiedeln. Wir stark das auch in M-V erfolgt, hängt wesentlich davon ab, wie sich das Umland von Rostock entwickelt. Bei guter Zusammarbeit im Sinne einer Regiolole könnte auch
Rostock entlastet werden.

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