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Falschaussage Ministerin Hesse

Wie den heutigen Medien zu entnehmen ist, verbindet die derzeitige Bildungsministerin Frau Hesse das Scheitern der Theaterfusion mit einem erneuten Angriff auf Rostock.
Sie behauptet, Rostock hätte sich dem Reformprozess verweigert, was sich auch in künftiger Finanzierung des Landes widerspiegeln werde.

Dies ist schlichtweg falsch!
Rostock hat bereits 2012 das vom Land eingefordert, was nun in Vorpommern akzeptiert wird: Die Eigenständigkeit des Hauses und Kooperation mit anderen Häusern.
Rostock hatte bereits damals erklärt, dass eine Fusion mit Schwerin um der Fusion willen keinen Sinn mache. Diese Rostocker Haltung wurde seitens Schwerin mit jedem erdenklichen Mittel bekämpft, wird jetzt aber Vorpommern gewährt.

Rostock hat das Kooperationsmodell, d.h. die rechtliche Eigenständigkeit des VTR und die Kooperation mit anderen seit Jahren.
Das Ministerium hat dies sogar selbst mit unterschrieben, in der Zielvereinbarung aus 2015, wo es heißt:
"Die VTR GmbH ist in der Wahl ihrer Kooperationspartner frei. Abzuschließende Kooperationsverträge werden dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Kenntnis gegeben."
Das aktuelle Konzept des VTR trägt sogar den Titel "Kooperation & Integration".

Wer ab 2012 gegen das Rostocker VTR gehandelt hat, war Schwerin, indem Kooperationspartner "umgelenkt" wurden (Parchim, Wismar).

Frau Hesse, beenden Sie die Ungleichhandlung des Rostocker VTR, indem Sie das in Rostock Gelebte akzeptieren, was jetzt für Vorpommern gelten soll: Das Kooperationsmodell.
Vor allem aber: Erkennen Sie, dass mehr Geld im System erforderlich ist und auch hier die Ungleichbehandlung Rostocks zu beenden ist. Eine höhere Beteiligung des Landes an der Neubaufinazierung wäre ein erster Schritt zur Anerkennung des in Rostock Geleisteten und des Ausgleichs von Nachteilen der letzten Jahre.

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